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  4. Trg Dragana Stankovića

Verordnung des Präsidenten

  • Nebojša Ristić
  • 21. März 2008 um 21:23
  • Trg Dragana Stankovića
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  • Nebojša Ristić
    Jurist
    Beiträge
    310
    • 21. März 2008 um 21:23
    • #1

    Verordnung des Präsidenten

    Herr Juric beweist wieder einmal, dass er keinen juristischen Sachverstand besitzt, ist aber auch nicht weiter schlimm.

    Herr Juric darf keiner Partei den Parteistatus aberkennen.

    Ich zitiere das Gesetz:

    Zitat


    § 1
    Eine Partei benötigt zur Gründung mindestens zwei Mitglieder. Gründungsanträge sind an das Innenministerium zu richten.

    § 2
    Der Name und die Kurzbezeichnung der Partei müssen sich von denen bereits bestehender Parteien wesentlich unterscheiden.

    § 3
    Einem Antrag auf Parteigründung darf nur dann entsprochen werden, wenn
    1. sich die Partei zur Verfassung der Federativna Republika Severanija bekennt,
    2. die Partei einen oder mehrere gewählte Vorsitzende benennt und
    3. die Partei auf einer Website ein demokratisches Programm und ihre Satzung vorstellt, welches von der Öffentlichkeit jederzeit eingesehen werden kann.

    § 4
    Die Tätigkeit einer politischen Partei, die mit ihrem Programm oder ihren Handlungen gewaltsam die demokratische Verfassungsordnung, die Unabhängigkeit, die Einheit oder territoriale Integrität der Federativna Republika Severanija gefährdet, ist nicht erlaubt.

    § 5
    Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheiden die Parteien in eigener Verantwortung. Kein Staatsbürger darf Mitglied mehrerer konkurrierender Parteien sein.

    § 6
    Jede genehmigte Partei hat das Recht, bei Wahlen alleine oder gemeinsam mit anderen Parteien anzutreten.

    § 7
    Dieses Gesetz tritt mit seiner Verabschiedung in Kraft. Für bereits bestehende Parteien gilt eine 14-tägige Frist zur Antragstellung beim Innenministerium.

    Alles anzeigen

    Eine Verordnung muss sich auf ein Gesetz berufen. Das geht aus der Verfassung hervor.

    Erst einmal ist das, was der Herr hier gemacht hat, ein Verwaltungsakt und keine Verordnung. Das ist noch einmal klarzustellen.

    Aus dem Gesetz geht hervor, dass das Innenministerium hier zuständig ist und nicht der Präsident. Außerdem steht in der Verfassung, dass Verordnungen u.ä. in solchen Fällen wie diesen von der Federativna Vlada erlassen werden dürfen. Der Präsident ist jedoch nicht Teil der Vlada. Auch hier hat der Präsident wieder einmal Amtsanmaßung begangen.

    Des Weiteren widerspricht die Anwendung dieses Gesetzes in diesem Fall der Verfassung. Das Gesetz sieht weder vor, dass einer Partei der Status aberkannt werden kann, noch, welche Maßstäbe hier gesetzt werden könnten.

    Es dürfen durchaus in der exekutiven Staatstätigkeit Analogien hergeleitet werden, diese hier widerspricht allerdings dem Bestimmtheitsgebot - ein Verbot müsste sehr genau in dem Gesetz geregelt sein, es gibt ja nicht einmal eine Verordnung, die regelt, wie eine Parteizulassung geregelt werden soll, wie z.B. die Anträge aussehen sollent etc. -, das für Gesetze gilt und des Weiteren widerspricht es dem Gesetzesvorbehalt. Eine solche Ermächtigung für die Regierung muss in einem Gesetz festgehalten sein.

    Das einfachste wäre, das Parteiengesetz zu reformieren. Ich gebe Ihnen Recht, dass man der Jedinstvo hier Nachlässigkeit attestieren muss.

    Allerdings müssten vorher von der Staatsregierung Fristen eingeräumt worden sein, dies ist nicht geschehen. Außerdem müsste eine gesetzliche Ermächtigung bestehen. Auch die ist nicht zu konstatieren.

    Es gibt kein Innenministerium und dies besäße im Falle der materiellen Verfassungsmäßigkeit dieses Vorgehens die alleinige Kompetenz, so zu handeln, wie es der Herr Präsident getan hat.

    Nebojsa Ristic

  • Petro Jurić
    Nationalliberaler
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    1
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    466
    • 21. März 2008 um 21:33
    • #2

    Ach, Glubschi, regen Sie sich mal nicht so auf.

    Sie beharren hier auf die hundertprozentige Einhaltung von Regeln, die Sie selber nicht mal einhalten.

  • Nebojša Ristić
    Jurist
    Beiträge
    310
    • 21. März 2008 um 21:36
    • #3

    Sie begehen hier Rechtsbeugung!

    Was ich mache, ist hier doch nicht relevant! Sie sind Träger des höchsten Amtes unserer Republik. Sie können sich doch nicht 1. zum Innenminister erklären, 2. Verordnungen erlassen, die eigentlich Verwaltungsakte sind, 3. Verordnungen erlassen, die gar nicht erlassen werden dürfen, 4. gegen Gesetze verstoßen, 5. vor allem: Gegen die Strafgesetze verstoßen.

    Nebojsa Ristic

  • Petro Jurić
    Nationalliberaler
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    466
    • 21. März 2008 um 21:44
    • #4

    Ach, Glubschi, der größte Rechtsbeuger sind doch Sie.

  • Boris Pantelic
    Fortgeschrittener
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    560
    • 21. März 2008 um 23:06
    • #5

    Herr Juric spielt sich langsam auf wie ein Diktator.
    Die Konsequenz kann nur lauten das ihm sämtliche Unterstützung entzogen wird.

    Boris Pantelic

  • Petro Jurić
    Nationalliberaler
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    466
    • 21. März 2008 um 23:29
    • #6
    Zitat

    Original von Boris Pantelic
    Herr Juric spielt sich langsam auf wie ein Diktator.
    Die Konsequenz kann nur lauten das ihm sämtliche Unterstützung entzogen wird.

    Ihre Partei versucht mir doch einen Knüppel nach dem anderen in die Beine zu hauen, also hau ich mal zurück.

  • Boris Pantelic
    Fortgeschrittener
    Beiträge
    560
    • 21. März 2008 um 23:33
    • #7

    Dann sehe ich schon vorraus, das ihre Amtszeit aus Schlägen und Gegenschlägen bestehen wird.
    Denn das werden wir nicht unbeantwortet lassen, das garantiere ich Ihnen.

    Boris Pantelic

  • Boris Pantelic
    Fortgeschrittener
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    560
    • 22. März 2008 um 01:29
    • #8

    Im übrigen bin ich von Ihrer Neutralität beeindruckt.
    Die DS hat die Anforderungen des Parteiengesetzes auch nicht erfüllt, da schieben Sie als Parteivorsitzender aber noch schnell das nach und entziehen dann als Präsident der Jedinstvo die Zulassung.
    Bravo, ganz grosses Kino :rolleyes:

    Boris Pantelic

  • Radovan Radenković
    борац за слободу
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    1.125
    • 22. März 2008 um 03:21
    • #9

    Unglaublich. Früher hat man solche Leute unter Stockhieben durchs Dorf getrieben.

    97-napred-png

  • Laza Saulic
    Fortgeschrittener
    Beiträge
    211
    • 22. März 2008 um 15:02
    • #10

    Das ist ja echt ganz großes Tennis hier...

    Laza Saulic, Premijer, Ministar odbrane, Ministar inostranih poslova

  • Janko Jednić
    Predsjednik Aresinije
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    97
    • 22. März 2008 um 15:20
    • #11

    Da der Präsident für die Parteienzulassung sachlich (zurecht!) gar nicht zuständig ist, dürften die entsprechenden Rechtsakte als von Anfang an nichtig anzusehen sein.

    Die bisherige Amtsführung ist jedoch des Amtes überhaupt nicht würdig. Selbst die Amtsinhaber aus der Jedinstvo haben es vermocht, sich an geltendes Gesetz zu halten.

    Janko Jednić

    Bivši predsjednik Republike Aresinije

    2138-domovina-a-png

  • Nikola Mihajlov
    Total national!
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    836
    • 24. März 2008 um 17:34
    • #12

    Haltet mich für minderbemittelt, aber das Gesetz müsste eigentlich "Parteigründungsgesetz" heißen, der minderen Qualität der Formulierungen nach in den Paragraphen 1 und 3.
    Laut geschriebenem Wort werden hier Kritierien zum Antrag auf Parteigründung vorgegeben. Diese waren wohl auch immer der Fall.
    Nun, das gelesene Wort ist für mich stärker, das ist das Recht und dem solle nichts rein interpretiert werden, anhand von Gründungskriterien.

    2218-domkyr-png Никола Михајлов
    Nikola Mihajlov
    Domovina

    Rat-tat-tat-tat, tat-ta-tat, like that, and
    I never hesitate to put a Ratelonian on his back

    Dieser Beitrag wurde bereits 1-mal editiert, zuletzt von Nikola Mihajlov (24. März 2008 um 17:34).

  • Nataša Jović
    Meister
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    1.980
    • 24. März 2008 um 17:49
    • #13

    Das eine Reihe von Gesetzen verbesserungswürdig ist (oder überhaupt erst einmal entworfen und beschlossen werden müsste), ist unbestritten.

    Es zeugt von ganz schlechtem Stil und mangelnder demokratischer Reife, wenn hier nach Gutsherrenart Parteien verboten und Verfassungsorgane umgangen werden sollen, statt durch konstruktive Gespräche die drängenden Probleme des Landes zu lösen. Selbst wenn der Präsident befugt wäre, Parteien ihre Tätigkeit zu untersagen, so wäre es doch das Mindeste, zunächst eine Frist zur Erfüllung der gesetzlich geforderten Bedingungen zu setzen.

    Ich rate dem Präsidenten, die bisherige Amtsführung zu überdenken und zum Wohle unseres Landes künftig mit einem anderen Stil zu agieren.

    Nataša Jović
    Predsednica Vrhovnog suda

    Dieser Beitrag wurde bereits 1-mal editiert, zuletzt von Nataša Jović (24. März 2008 um 17:50).

  • Petro Jurić
    Nationalliberaler
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    466
    • 24. März 2008 um 18:00
    • #14
    Zitat

    Original von Nataša Jovic
    Das eine Reihe von Gesetzen verbesserungswürdig ist (oder überhaupt erst einmal entworfen und beschlossen werden müsste), ist unbestritten.

    Es zeugt von ganz schlechtem Stil und mangelnder demokratischer Reife, wenn hier nach Gutsherrenart Parteien verboten und Verfassungsorgane umgangen werden sollen, statt durch konstruktive Gespräche die drängenden Probleme des Landes zu lösen. Selbst wenn der Präsident befugt wäre, Parteien ihre Tätigkeit zu untersagen, so wäre es doch das Mindeste, zunächst eine Frist zur Erfüllung der gesetzlich geforderten Bedingungen zu setzen.

    Ich rate dem Präsidenten, die bisherige Amtsführung zu überdenken und zum Wohle unseres Landes künftig mit einem anderen Stil zu agieren.

    Also mir die Alleinschuld an den bisherigen Verhältnissen zu geben ist etwas dreist. Solange die Jedinstvo eine Rufmordkampagne betreibt, wird mein Kurs auf der harten Linie bleiben.

    Die bisherigen Gesetze wurden von der Jedinstvo verbockt, welche sich nicht mal an die eigenen Gesetze hält bzw. solche Lücken entstehen lies. Zum Beispiel der Antrag des Abgeordneten Ristic und die Diskussion ist verfassungswidrig.

    Ich habe ja schon mal die Zusammenarbeit angeboten, aber die Jedinstvo ist momentan rückwärts gewandt und versucht sich mit pseudowissenschaftlichen Dossiers aus der Verantwortung zu stehlen und mich als Sündenbock hinzustellen.

    Ich erneuere noch mal das Angebot, die Jedinstvo hört mit ihrer Hetzkampangne auf, untergräbt nicht weiterhin meine Autorität und erklärt sich mit einer konstruktiven Zusammenarbeit einverstanden. Dafür handele ich auch moderater.

    Wer demokratische Reife fordert, der muss selber diese erreichen.

  • Nataša Jović
    Meister
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    1.980
    • 24. März 2008 um 19:00
    • #15
    Zitat

    Original von Petro Juric
    Also mir die Alleinschuld an den bisherigen Verhältnissen zu geben ist etwas dreist. Solange die Jedinstvo eine Rufmordkampagne betreibt, wird mein Kurs auf der harten Linie bleiben.


    Ich gebe Ihnen überhaupt nicht die Alleinschuld - derartiges steht mit keiner Silbe in meinem Beitrag. Es ist aber unstrittig, dass es Vorwarnungen bzw. Fristen gibt, bevor Verbote o.ä. ausgeprochen werden. Und eine harte Linie ist problematisch, weil die Gesetzgebungskompetenz nicht bei Ihnen liegt. Schlimmstenfalls machen wir Gesetze und Sie verwalten Stillstand - das kann nicht in Ihrem Interesse sein.

    Zitat


    Die bisherigen Gesetze wurden von der Jedinstvo verbockt, welche sich nicht mal an die eigenen Gesetze hält bzw. solche Lücken entstehen lies. Zum Beispiel der Antrag des Abgeordneten Ristic und die Diskussion ist verfassungswidrig.


    Ja, die bisherigen Gesetze wurden von Jedinstvo verbockt und Jedinstvo ist selbstkritisch und aufgeschlossen genug, um sie nicht für Gottes Gebote zu halten, sondern Verbesserungen herbeizuführen. Ich erwarte mit Freude Ihre Änderungsvorschläge und Gesetzesinitiativen.

    Zitat


    Ich habe ja schon mal die Zusammenarbeit angeboten, aber die Jedinstvo ist momentan rückwärts gewandt und versucht sich mit pseudowissenschaftlichen Dossiers aus der Verantwortung zu stehlen und mich als Sündenbock hinzustellen.


    Für ich waren die bisherigen juristischen Einschätzungen sehr schlüssig. Es ging auch nicht um "aus der Verantwortung stehlen", sondern um eine Klärung der Rechtslage.

    Zitat


    Ich erneuere noch mal das Angebot, die Jedinstvo hört mit ihrer Hetzkampangne auf, untergräbt nicht weiterhin meine Autorität und erklärt sich mit einer konstruktiven Zusammenarbeit einverstanden. Dafür handele ich auch moderater.


    Derartige Versprechungen bringen niemandem etwas. Gefordert ist konkretes Handeln.

    Es bringt auch nicht viel, wenn wir unsere Ziele äußern und Sie Ihre, und nichts passt zusammen. Die geforderte Zusammenlegung von Aresinija und Pelagonija ist absurd, wenn die dortige Bevölkerung dagegen ist. Die Beziehung zu einem befreundeten Staat zu lösen macht auch nicht viel Sinn - da wäre es doch besser, Beziehungen zu anderen Staaten auszubauen, als Freunde vor den Kopf zu stoßen. Verteidigungspolitik ist auch toll und wichtig, aber die größte Baustelle ist die Innenpolitik.

    Nataša Jović
    Predsednica Vrhovnog suda

    Dieser Beitrag wurde bereits 1-mal editiert, zuletzt von Nataša Jović (24. März 2008 um 19:00).

  • Nebojša Ristić
    Jurist
    Beiträge
    310
    • 25. März 2008 um 18:00
    • #16

    Er ist ein Lump und wird von G'tt dafür auch bestraft.

    Nebojsa Ristic

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