Die Bomberformation bewegt sich nach wie vor tangential an der Luftraumgrenze zu Severanien im Internationalen Luftraum. Minimale Kurskorrekturen deutet jedoch die Tendenz an, dass die Flugrichtung sich langsam gen Süden verändert.
Das aktive Radar der aufsteigenden Abfangstaffel wird registriert und dokumentiert.
Für die Staffel wird sich auf dem Anflug über weite Strecke nur ein massives Radarecho zeigen, erst relativ spät werden sich wohl zwei weitere Signale zeigen, welche jeweils etwa dem Querschnitt einer Biene entsprechen. Optisch handelt es sich um drei Flugzeuge in Formation.
Der Radarkontakt zeigt weiterhin keine Reaktion und auch kein Transpondersignal. Das Radarecho bleibt stark und deutlich erkennbar, mit wiederkehrenden Modulationen im Signal (vermutlich ein Hinweis auf rotierende Bauteile). Der Kurs ist weiterhin stabil entlang der Luftraumgrenze, Geschwindigkeit und Höhe bleiben ebenso unverändert.
Der Radarkontakt hält weiter Kurs exakt entlang der Grenze zwischen Bundesluftraum und internationalem Luftraum - parallel, mit konstanter Geschwindigkeit und nur minimalen Kurskorrekturen. Das Flugprofil bleibt stabil; Flughöhe unverändert. Der Funk bleibt stumm: keine Aussendungen, keine Transponder antwort; auf eingehende Funkrufe wird nicht reagiert. Es ist aber mit nichten so, dass man die Signale nicht empfangen und protokolliert hätte.