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Alte Dinge - wiedergefunden

  • Nikola Mihajlov
  • 17. Dezember 2008 um 22:30
  • Institut severanskih naroda
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  • Nikola Mihajlov
    Total national!
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    • 17. Dezember 2008 um 22:30
    • #1

    Alte Dinge - wiedergefunden

    Hier vielleicht ein Thread um alte Dinge die man gefunden hat zu dokumentieren:

    Zitat

    1
    Vukovic, Ljubomir
    101121
    ljubomir.vukovic@gmx.net

    Kamahamea-Universität
    Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
    Prof. Charles Dowan
    Diplomarbeit


    Bergerac, den 21.11.2003


    Radovan der Große - sein Wirken und die historischen Folgen

    1) Vesteran bis 1623

    Um Radovan Mihaijlovic (1592-1656), den Mann, der sich aus einfachem Provinzadel
    stammend zum „zweiten Staatsgründer“ Vesterans emporschwang, historisch korrekt
    einordnen und bewerten zu können, bedarf es zunächst der Betrachtung der damaligen
    politischen Verhältnisse auf dem Microbalkan im Allgemeinen und Vesterans in Besonderen:

    Seit dem ausgehenden Mittelalter war Vesteran häufig Spielball der benachbarten
    Großmächte, v.a. Kyroloniens und des Drullisch-Kayischen Imperium. Im Inneren verfiel die
    im 12. Jahrhundert begründete Vormachtstellung Bergeracs zusehends, während die
    Regionalfürsten wieder alte Herrschaftsrechte an sich rissen und um Einfluss und Privilegien
    stritten. Beide Entwicklungen verstärkten einander und gipfelten im 30jährigen
    microbalkanischen Krieg (1538-1568), der hauptsächlich auf vesteranischem Boden
    ausgetragen wurde und in dem vesteranische Söldnerheere auf allen Seiten gegeneinander
    kämpften. Zurück blieb nach dem Friedensschluss von Vinasy ein verwüstetes Land, das zu
    allem Überfluss seine Eigenständigkeit verloren hatte und ein halbes Jahrhundert lang
    kyrolonische Besatzungstruppen von seinen kargen Erträgen ernähren musste.

    2) Radovans Aufstieg

    Erst als Kyrolonien aufgrund eines Krieges gegen Chinopien in den 1620er Jahren seine
    Soldateska zurückzog, gewann der Vesteran neuen Handlungsspielraum, jedoch galt es
    zunächst eine andere Herausforderung zu bestehen: Nach der Befreiung von
    jahrzehntelangem Joch hatten sich während des Sommers 1623 im Süden die Bauern erhoben
    2
    und gegen ihre Feudalherren gewandt, die noch bis vor kurzem dem kaiserlich-kyrolonischen
    Regime als willige Vollstrecker gedient hatten. Ohne den Schutz der fremden Besatzer fielen
    viele Adelige mitsamt ihren Familien dem Pöbel zum Opfer, unter ihnen auch Großfürst
    Miroljub V. Dessen Tod war ein eindeutiges Warnsignal für die Fürsten. Im Angesicht des
    drohenden Endes der alten Ordnung unterstellten sie ihre Truppen zum ersten Mal seit einem
    Vierteljahrtausend einem gemeinsamen Oberbefehlshaber. Die Wahl fiel auf einen
    unbedeutenden Landadeligen aus dem im Hochland gelegenen Brdo, Radovan Mihajlovic.
    Seine Führungsqualitäten ließen ihn in den Augen der Soldaten als idealen Herrscher
    erscheinen, der man zutraute, die seit Jahrhunderten andauernde „Zeit der Wirren“ endlich zu
    beenden. Gestützt auf den Rückhalt im Militär konnte Mihaijlovic es wagen, sich nach der
    Einnahme von Vinasy am 29. Dezember 1623 gegen den Widerstand der nordwestlichen
    Fürstentümer Bechtograd, Osovac und Prezren zum neuen Großfürsten ausrufen zu lassen.

    3) Wirken als Herrscher

    Zunächst auf den Osten Vesterans beschränkt, ging Radovan weiter mit harter Hand gegen die
    revoltierende Landbevölkerung im Süden vor und besetzte vakante Positionen in der
    Verwaltung mit Gefolgsleuten aus seiner Heimat, mit deren Hilfe die Reform des nach wie
    vor mittelalterlich geprägten Staatswesens einleitete. Im August 1627 wurden seine
    Herrschaftsrechte im „Ugovor u Zarnakuvon“ von allen Adeligen Vesterans offiziell bestätigt.
    Wenige Jahre später nutze Radovan eine Schwächephase des ewigen Rivalen Kyrolonien aus
    und eroberte dessen westliche Provinz Usitien, die Vesteran bis 1705 tributpflichtig blieb.
    Zum Zeichen seiner Gleichrangigkeit mit den Herrschern von Pyron , Drull und Chinopien
    nahm er 1631 den Titel „Zar“ an. Radovan erkannte jedoch auch, dass Vesteran nicht stark
    genug sein würde, um seine Nachbarn dauerhaft in Schach zu halten. So suchte er einen
    Bündnispartner, den er in der aufstrebenden Seemacht Imperia fand. Dem Kaiserreich
    schmackhaft machte er die Allianz durch den Zugang für dessen Handelsschiffe zu den Häfen
    Vesterans. Kurz vor seinem Tod bekräftigte er die Verbindung 1653 zusätzlich auch familiär,
    indem er die Vermählung seiner Enkelin mit einem Sohn des imperianischen Kaisers Adalbert
    II. arrangierte. Dass er durch diesen Schritt auch den Untergang des von ihm begründeten
    souveränen Vesteran besiegelte , kann man Radovan nicht anlasten, die Spätfolgen waren für
    ihn nicht absehbar. Abschließend bleibt festzuhalten, dass er, den man bereits zu Lebzeiten
    den Großen nannte, Vesteran aus innerer Zersplitterung und Rückständigkeit zur einigen und
    modernen Nation formte, die ohne sein Wirken heute wohl so nicht existieren würde.
    3


    Wortzahl: 601


    Ich bestätige hiermit, dass ich die vorliegende Arbeit selbst und nur mit den erlaubten
    Hilfsmitteln erstellt habe.

    Ljubomir Vukovic


    Quellen:

    „Die Geschichte Vesterans“, Publikation der Republik Vesteran
    (http://www.vesteran.org/geschichte.php)
    Museum für Geschichte des Freistaats Kyrolonien
    (http://www.wiku.staatsregierung.kyrolonien.net/geschichte)
    „Geschichte Usitiens“
    (http://www.usitien.kyrolonien.net/?view=past)

    Alles anzeigen

    Quelle: http://letsrock.le.funpic.de/kamau/arbeiten…ipl-radovan.pdf

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  • Nikola Mihajlov
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    • 17. Dezember 2008 um 22:40
    • #2

    Evtl. interessant für Aressinien:

    http://forum.cagyar.de/thread.php?postid=193#post193

    Zitat


    Historische Symbolik

    Flagge des Königreichs Aressinien, 1854-1940
    Die Flagge zeigt ein für das Christentum stehendes Andreaskreuz auf weißem Grund, darunter ein weßes Kreuz auf grünem, den Islam symbolisierenden Grund.


    Wappen Aressiniens, 1854-1940
    Das Wappen des aressinopelagonischen Teilkönigreichs zeigt den Heiligen Stephan auf seinem Ross, einen Drachen tötend auf rotem Grund. Er hält ein Schild mit dem Ostojevic-Wappen, trägt blaue Rüstung und Mantel. Auf dem von goldenem Eichenlaub umgebenen Wappenschild prangt die aressinische Königskrone.


    Flagge der unabhängigen Republik Aressinien, 1940-1975
    Das Wappenschild des Wappens der 1. Republik zeigt ebenfalls das Bild des Heiligen Stevan. Über ihm schwebt eine weiße Taube.


    Flagge Aressiniens, 1940-1975
    Die Farben der Republiksflagge lehnen sich an den Mantel des Heiligen Stevans und das Ostejovic-Wappen an.

    Alles anzeigen
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  • Slobodan Tesla
    Vorsitzender Richter
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    • 17. Dezember 2008 um 22:53
    • #3

    Steht auch hier: Aressinien: Historische Symbolik

    ;)

    Slobodan Tesla

    Glavni sudija Vrhovnog suda

    Bivši predsednik Severanije

  • Nikola Mihajlov
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    • 17. Dezember 2008 um 22:55
    • #4
    Zitat

    Original von Slobodan Tesla
    Steht auch hier: Aressinien: Historische Symbolik

    ;)

    Auch gut ;)

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  • Radovan Radenković
    борац за слободу
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    • 18. Dezember 2008 um 14:14
    • #5
    Zitat

    Prof. Charles Dowan


    *lol*

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  • Nataša Jović
    Meister
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    • 18. Dezember 2008 um 20:09
    • #6

    Die Geschichte müssten wir umschreiben: Für chinopische Reiter ist der Weg wohl etwas weit... ;)

    Nataša Jović
    Predsednica Vrhovnog suda

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