Beiträge von Nedžad Ibrahimović

[…]


Ich finde es begrüßenswert, wenn sich unbeschriebene Blätter in die Politik wagen, und nicht irgendwelche Berufspolitiker ewig an Ämtern kleben und jeglichen Kontakt zur Wirklichkeit längst verloren haben. Dass Sie keine Ziele ihrer recht schweigsamen Kandidatin nennen können, ist bezeichnend. „Sie kennen mich, bitte wählen Sie mich“ kann doch kein Wahlargument sein.
Idealerweise könnten wir dem Bund die Einkommensteuer zugestehen und die "Provinzen" können autonom selbst entscheiden, welche Steuern und Abgaben sie erheben und wofür sie die verwenden. Der Bund entscheidet dann selbst, welcher ESt-Steuersatz für Sicherheit, Justiz, Verwaltung, Militär und Infrastruktur notwendig ist, während jede Republik selbst entscheidet, was sie für Bildung, Kultur und Soziales ausgibt und wie sie das finanziert.

(Bei den Daten orientiere ich mich an der Wirtschaftskraft…
Auf Bundesebene sollten wir uns für eine allgemeine Einkommensteuer von 25 % und einem Freibetrag von 1.500 Ц (Existenzminimum) einsetzen. Bei Bruttomonatslöhnen von 6.000 Ц ergäbe sich eine effektive Steuerbelastung von 18,75 %.

Zzgl. der o.g. Sozialabgaben bliebe jedem Bürger die Hälfte des Einkommens zur freien Verfügung.
Wenn wir mal zusammenrechnen:

Bürger (Pflichtzahlungen):
- 5 % Gesundheitsfonds
- bis zu 2 % Eigenanteil
- bis zu 8 % Gesundheitsprämie
- 7 % Sozialsteuer
Σ 23 %

zzgl. 8 % (40 % des Beitrags) Alters- und Invaliditätsvorsorge
= 31 % Abzüge vom Einkommen

Daher sollten wir aufpassen, dass ansonsten (also insbeondere beim Bund) nicht mehr als 25 % des Einkommens besteuert werden. Hier regieren schließlich weder Kohl noch Hollande. ;)
Dieses Nebeneinander von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sowie Basisrente leuchtet mir nicht ein. Wenn es eh nur um eine Basisabsicherung gehen soll, dann braucht's auch keinen so hohen SV-Beitrag.

Einfacher: Wir garantieren allen Erwerbslosen sowie Rentnern und Invaliden ein Existenzminimum (Sozialgeld), finanziert durch eine allgemeine Sozialsteuer.

Bei einem Altenquotient (65 Jahre und älter) von 16,5 % und einer Erwerbslosenquote von 8,5 % hätten 25 % der Bürger einen Anspruch auf das…

Paragrafenreiter

Nedžad Ibrahimović · 17. Oktober 2013 um 19:34 · RL-Forum
Die taz kritisiert die Flüchtlingspolitik des Hamburger Senats.

Ich bin der Meinung, dass in Deutschland sowohl Platz als auch Geld für Flüchtlinge in Not vorhanden sind und sich unsere Regierung bezüglich des Mittelmeers und Syrien echt erbärmlich verhält, nur ist "Paragrafenreiterei" ein selten dämlicher Vorwurf. Entweder gilt Recht für alle oder Willkür ist Tür und Tor geöffnet.

Hätte man einen wegen Hochverrats verurteilten kriminellen Ausländer 1924 direkt ausgewiesen, wie es die Gesetze…